Über mich
Hallo, ich bin Bianca!
Ich lebe gemeinsam mit meinem Partner und unseren beiden „Wölfchen“ Balu und Damalis nördlich von Wien.
Tiere und Natur gehören für mich einfach zum Leben dazu. Schon als Kind und Jugendliche waren vor allem Hunde und Pferde meine treuen Begleiter – und ich habe jede Minute mit ihnen geliebt. Für mich war eigentlich schon immer klar: Ein Leben ohne Tiere? Für mich unvorstellbar!
Mit 19 Jahren wurde dann ein großer Wunsch wahr: Mein erster eigener Hund zog bei mir ein. Chiaro, ein weißer Schäfermix-Rüde aus dem Tierschutz, eroberte im Sturm mein Herz.
Leider brachte Chiaro auch einiges an Gepäck aus seiner Vergangenheit mit. Niemand wusste genau, was er erlebt hatte, aber er war stark traumatisiert und hatte große Angst vor anderen Hunden. Hundebegegnungen wurden für uns zu einer echten Herausforderung.
Wir besuchten eine Hundeschule, holten uns Unterstützung von verschiedenen Trainer:innen und probierten vieles aus. Doch seine Angst wollte einfach nicht weniger werden.
Also begann ich, meinen Alltag immer mehr an seine Bedürfnisse anzupassen. Ich wollte ihm ein möglichst stressfreies Leben ermöglichen. Unsere Spaziergänge fanden zu Zeiten statt, in denen möglichst wenige Menschen und Hunde unterwegs waren. Ausflüge führten uns an Orte, an denen wir möglichst alleine sein konnten.
Das funktionierte irgendwie – aber irgendwann stellte ich mir die Frage:
Kann es wirklich die Lösung sein, dass wir uns immer mehr von der Welt zurückziehen?
Damit wollte ich mich nicht abfinden.
Also fasste ich den Entschluss, selbst eine Ausbildung zur Hundetrainerin zu machen. Ich wollte verstehen, was in meinem Hund vorging, mehr lernen und vielleicht doch noch einen Weg finden, ihm zu helfen.
Leider kam es anders.
Kurz nach unserem Umzug in unser eigenes Haus mussten wir Chiaro über die Regenbogenbrücke gehen lassen. Immerhin durfte er noch einige wunderschöne Monate in „seinem“ Garten genießen.
Mein Entschluss, Hundetrainerin zu werden, blieb trotzdem.
Für Chiaro. Und für all die Hunde und Menschen, die vielleicht in einer ähnlichen Situation sind wie wir damals.
Und dann kamen unsere Wölfchen.
Im darauffolgenden Jahr tapsten unsere beiden Irischen Wolfshunde Balu und Damalis in unser Leben.
Und mit ihnen kam – neben ganz viel Liebe – auch eine ganze Menge neue Herausforderung. 😉
Die beiden haben mich ziemlich schnell an meine Grenzen gebracht und mir sehr deutlich gezeigt, dass ich noch lange nicht alles über Hunde wusste.
Dann bekam ich die Möglichkeit, die Ausbildung zum körpersprachlich orientierten, ganzheitlichen Hundecoach nach Dieter Pouzar zu machen.
Und diese Ausbildung hat meine Sicht auf Hunde – und auf mich selbst – grundlegend verändert.
Plötzlich sah ich meine Hunde mit anderen Augen
Ich durfte Balu und Damalis noch einmal ganz neu kennenlernen. Und dabei habe ich nicht nur unglaublich viel über Hunde gelernt, sondern auch sehr viel über mich selbst.
Ich begann zu verstehen, dass ich in vielen Situationen viel mehr Einfluss auf das Verhalten meiner Hunde hatte, als mir bewusst war.
Meine Gedanken, meine Unsicherheiten, meine Anspannung – all das blieb meinen Hunden nicht verborgen. Und meistens reagierten sie genau darauf.
Das bedeutete für mich auch: Nicht nur meine Hunde durften lernen. Ich durfte es genauso.
Ich begann, mich intensiv mit mir selbst auseinanderzusetzen. Ich lernte, klarer, ruhiger und authentischer zu werden und meinen Hunden wirklich zuzuhören.
Und plötzlich war das, was ich vorher als „Problem“ gesehen hatte, nicht mehr einfach ein Problem.
Es waren Botschaften.
Meine Hunde zeigten mir, was gerade los war – wenn ich bereit war, hinzuschauen.
Meine Hunde sind meine größten Lehrmeister
Durch diese neue Sichtweise konnten wir unsere Beziehung auf eine völlig neue Ebene bringen.
Und heute ist die Zeit, die ich mit meinen Wölfchen in der Natur verbringe, mein kostbarster Energie- und Ruhepol.
Sie erinnern mich jeden Tag daran, im Hier und Jetzt zu sein.
Bin ich mit meinen Gedanken schon wieder bei etwas, das gestern passiert ist, oder bei etwas, das morgen passieren könnte, zeigen sie es mir auf ihre ganz eigene, sanfte und gleichzeitig sehr deutliche Art:
Sie orientieren sich nicht mehr an mir und machen einfach ihr eigenes Ding. 😉
Und dann weiß ich: Ah ja. Ich bin gerade mal wieder nicht richtig da.
Meine Hunde holen mich zurück ins Hier und Jetzt – ganz ohne große Worte.
Ich darf jeden Tag weiter von und mit ihnen lernen. Weiter wachsen. Weiter zuhören. Und immer wieder staunen, wie viel uns unsere Hunde eigentlich zu sagen haben, wenn wir bereit sind, ihre Sprache zu verstehen.
Genau diese Erfahrung möchte ich weitergeben
Mein Herzenswunsch ist es, auch anderen Mensch-Hund-Teams zu ermöglichen, diese besondere Verbindung zu erleben.
Eine Beziehung, in der wir unseren Hund nicht nur „erziehen“, sondern ihn wirklich sehen, verstehen und als das wunderbare Wesen wahrnehmen, das er ist.
Eine Beziehung, in der wir gemeinsam wachsen und verstehen dürfen:
Wir müssen nicht perfekt sein.
Wir müssen nur bereit sein, hinzuschauen, zuzuhören und gemeinsam neue Wege zu gehen.
Ich freue mich darauf, euch ein Stück auf diesem Weg begleiten zu dürfen. 🐾🌿
Meine Ausbildungen im Überblick
Körpersprachlich orientierter, ganzheitlicher Hundecoach nach Dieter Pouzar" (2025)
Hundegestützte Trainerin für Persönlichkeitsentwicklung durch Hundearbeit" (2026)
Kursleiterin für Waldbaden mit Hund (2025)
Telepathische Tierkommunikation (2026)
Reiki Grad 1 (2026)
Dipl. Mentaltrainerin & Mentalcoach (2026)